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Abgeordnete
der Nationalparlamente von Senegal, Tansania, Simbabwe und Südafrika
bei der FDP im Landtag NRW am 26.09.2006

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Auf
ihrer Informationsreise durch Nordrhein-Westfalen und Berlin
trafen die Abgeordneten aus Afrika am 26.09.2006 im Landtag
des Landes NRW in Düsseldorf auch Delegierte der Liberalen
Frauen NRW.
Frau
Helga Daub ehem. Bundestagsabgeordnete und Hannelore
Hanning stellv. Vorstandsvorsitzende der Liberalen Frauen
NRW stellten sich den Fragen der Politiker aus den afrikanischen
Länderparlamenten. Es entspann sich eine sehr anregende und
interessante Diskussion um den Einfluss von Männern und Frauen
in den wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen Miteinanders,
um die Umsetzung des gender mainstreaming nach dem Vertrag von
Amsterdam 1999, um Quotenregelungen zur Beteiligung von Frauen
am politischen Leben. In den Ländern Senegal, Tansania, Simbabwe
hat letztere dazu geführt, dass viele Frauen in einflussreichen
Feldern des politischen Lebens tätig sind. Von den Teilnehmern
der Delegation aus Afrika wurde unterstrichen, dass ohne Quotenregelung
in den Parlamenten nicht so viele Frauen säßen. Südafrika hat
die Quotenregelung für Menschen mit schwarzer und weißer Hautfarbe
eingeführt, um eine gerechte Verteilung des Einflusses dadurch
in allen gesellschaftlichen Bereichen zu gewährleisten, mit
dem Erfolg, dass eine Parität hier bereits Normalität ist. Für
die Beteiligung der Frauen schien dies nicht zu gelten. Dieser
Sachverhalt wurde von den Damen der Delegation hinterfragt und
entsprechend leidenschaftlich kommentiert.
Helga
Daub und Hannelore Hanning nahmen aus dieser Begegnung, die
in einer sehr angenehmen, offenen, herzlichen Atmosphäre stattfand
und von Eva-Maria Köhler-Renfordt, Simoné Okaj-Braun, Anna Mantel
(Friedrich Naumann Stiftung) organisiert wurde, viele Anregungen
für die weitere Arbeit der Liberalen Frauen und deren Positionierung
im politischen Raum mit. Beide dankten der Delegation herzlich
für diesen regen Austausch.
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